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1945
Alfred Vetterli Senior gründete die Firma an der Hätzlergasse in Zürich, er konnte sie vom Gärtner Reiser in Pacht übernehmen. Dazumal wurden Topfpflanzen, Schnittblumen, Gemüse und Gartenunterhalt angeboten. Am Wochenmarkt sowie in verschiedenen Blumenläden in Zürich wurden die Blumen verkauft.
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1950
Kauf der Gärtnerei Dind an der Loogartenstrasse in Zürich Altstetten. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Produktion vorwiegend auf Topf- und Schnittblumen konzentriert. Es folgten der Bau von sechs neuen Gewächshäusern sowie einem eigenen Wohnhaus.
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1963
Kauf von zwei Hektaren Land im damals sehr ländlichen Jonen im Kanton Aargau. Bau von 4500m2 Gewächshäusern sowie einem Wohnhaus, für die damalige Zeit eine der modernsten Gärtnereien in der Schweiz.
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1964
Im Sommer wurde der Betrieb eröffnet. Ab diesem Zeitpunkt wurden vorwiegend Schnittblumen produziert. Grossblumige Nelken, Chrysanthemen, Gerbera, Freesien, Tulpen, Iris, Dahlien und Gloriosa gehörten zum Sortiment. Der Verkauf wurde über Blumengeschäfte, die Blumenbörse Zürich und Grossverteiler abgewickelt.
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1970
Die bis dahin wirtschaftlich wichtigen Nelken und Chrysanthemen wurden nicht mehr produziert. Das Sortiment der Schnittblumen konzentrierte sich hauptsächlich auf Gerbera, Lilien, Tulpen und Gloriosa.
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1976
Die Söhne Alfred und Beat übernehmen die Gärtnerei von ihrem Vater. Die Blumen werden grösstenteils über den Fachhandel abgesetzt. Dabei handelt es sich vorwiegend um Blumengeschäfte in der Stadt Zürich. Aufgrund der gestiegenen Energiepreise werden die Gewächshäuser laufend modernisiert. Einbau von Energieschirmen, anstelle von Einfachglas werden Stegdoppelplatten als Eindeckung verwendet.
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1978
Erweiterung um 800m2, ein Glashaus vom Typ Gysi H-Block wird erstellt. Unter Fachleuten ein Klassiker.
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1981
Gründung der Einzelfirma Alfred Vetterli.
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1990
Karin Vetterli, die dritte Generation, arbeitet im elterlichen Geschäft mit.
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1994
Ein Regenwasserbecken wird gebaut mit 1500m3 Inhalt, dadurch ist die Versorgung für die Bewässerung von Gemeinde- oder Grundwasser unabhängig.
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1999
Erweiterung um 1400m2 mittels einem Cabrio-Haus der Firma Rovero, Holland. Der Ehemann von Karin, Jürg Rüttimann, von Jonen arbeitet im Geschäft mit.
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2001
Teilabbruch von 3200m2 Gewächshäusern aus dem Jahre 1963. Wiederaufbau und gleichzeitige Erweiterung um weitere 900m2. Die Ersten Alstromerien werden im Betrieb kultiviert.
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2005
Aus Gründen der Nachfolgeregelung wird eine Familien-AG gegründet.
2008
Einbau einer modernen Holzfeuerung, dadurch wird der Ölverbrauch drastisch reduziert. Der jährliche Verbrauch von 240`000 Liter Öl wird durch Holzschnitzel substituiert. Die Holzschnitzel werden aus der Region vom Forstbetrieb Kelleramt bezogen.
2014
Aufgrund der verschärften Luftreinhalteverordung, wird ein Feinstaubfilter eingebaut. Dadurch werden die Feinstaubemissionen auf ein Minimum reduziert.
2020
Sämtliches Wasser, welches die Kulturen nicht benötigen wird, gesammelt, desinfiziert und der Bewässerungsanlage wieder zugeführt. Dadurch kann der Frischwasserverbrauch um 20% gesenkt werden
2021
Einbau eines Luftentfeuchters bei den Gerbera auf einer Fläche von 2400m2, dadurch kann der Energieverbrauch auf dieser Fläche um 30% gesenkt werden.
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2023
Auf einer Fläche von 2400 m2 wurde Kunstlicht installiert. Dadurch ist es möglich, auch im Winter die Produktion aufrecht zu erhalten. Es sind 240 Lampen zu 1000 Watt installiert, damit simulieren wir eine Tageslänge von 11 Stunden. Diese 11 Stunden benötigen die Gerberapflanzen im minium für eine quantitativ und qualitativ hochstehende Produktion.
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2024
Installation einer Photovoltaikanlage im Januar. Die Leistung ist 750 kWp. ca. 50 % beträgt der Eigenverbrauch.
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2024
Die Gerbera werden zusätzlich mit CO2 gedüngt. Damit wird, in Kombination mit dem Kunstlicht, die Qualität markant gesteigert. Die Anlage besteht aus einem Tank mit flüssig CO2 und zwei Verdampfer.